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Pferderecht und Tierrecht
Forderungsmanagement für Tierärzte und Pferdebetriebe
Leider ist es heute nicht mehr selbstverständlich, dass
Kunden ihre Forderungen rechtzeitig begleichen. Oft ist dabei
die anwaltliche Hilfe unverzichtbar.
Bei "normalen" Schuldnern hat ein anwaltliches Mahnschreiben
meist größere Wirkung, als das Mahnschreiben eines Inkassobüros.
Sobald der gesetzte Zahlungstermin verstrichen ist, kann der
Anwalt entscheiden, ob ein Mahnbescheidsverfahren oder sofort
ein Klageverfahren sinnvoll ist. Übermittlungs- und Zeitverluste
entfallen. Gegebenenfalls kommen auch einstweilige
Rechtsschutzmöglichkeiten zur Sicherung des Anspruches (z.B.
Arrestverfahren) in Betracht. Nach Erlangung eines
Vollstreckungstitels (Urteil oder Mahnbescheid) kann sofort die
Zwangsvollstreckung eingeleitet werden.
Kosten für ein derartiges anwaltliches Inkasso fallen
normalerweise für Sie
nicht an: der Schuldner ist verpflichtet, alle Kosten zu tragen.
Damit lohnt anwaltliches Inkasso auch und gerade bei
"Kleinbeträgen".
Pferdebetriebe haben jedoch unter bestimmten Voraussetzungen
auch die Möglichkeit, sich am Pferd des Einstellers durch ein
Pfandrecht zu befriedigen. Die Rechtsprechung ist hier nicht
ganz einheitlich. Um den Problemen aus unterschiedlicher
Rechtsprechung aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich daher,
schriftliche Pensionsverträge abzuschließen, die auch ein
vertragliches Pfandrecht enthalten.
Hiermit kann eine zulässige und kurzfristige Verwertung der
eingebrachten Pferde im Falle bestehender Zahlungsrückstände
sichergestellt werden.
Bei der Durchsetzung Ihrer Zahlungsansprüche berate und
unterstütze ich Sie gern und werde für Sie tätig. |
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